
Leistungsumfang laut Angebot, Plänen und Nachträgen
Sichtprüfung vor Ort, Messungen DC und AC, Funktions- und Sicherheitstests
Inbetriebnahme mit Protokollen, Zählerwechsel, Netzfreigabe
Übergabedokumente inklusive MaStR-Eintrag, Datenblätter und Schaltpläne
Beteiligt sind in der Regel Bauherrschaft, der ausführende Fachbetrieb (Dach und Elektro) und – bei der Zählersetzung bzw. Inbetriebnahme – der Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber.
Unterkonstruktion passend zum Dach: Haken/Schienenlage, statische Lastverteilung, korrekte Klemmbereiche der Module
Dachdurchdringungen dicht und dokumentiert, Schutz- und Trennlagen auf Flachdächern unbeschädigt
Reihenabstände und Wartungsgassen eingehalten, keine Modulüberstände an Traufe/Ortgang/First
Kabelwege mechanisch geschützt, UV-stabil, Schellenabstand eng genug, keine Scheuerstellen
Potenzialausgleich/Blitzschutz fachgerecht verbunden, korrekte Beschilderung auf dem Dachaufstieg
Stecker qualitativ einheitlich (keine Fabrikatmischung), korrekt verriegelt, keine verdrehten Polaritäten
Stringlängen und -zuordnung gemäß Plan, MPP-Tracker sinnvoll belegt (unterschiedliche Ausrichtungen nicht in einen MPP)
Isolationsmessung DC bestanden, Leerlaufspannung Voc und Kurzschlussstrom Isc plausibel (Kaltfall beachten)
Bypass- und Optimierer-Einsatz nur dort, wo Verschattung es erfordert; Funktionsprüfung von MLPE (falls vorhanden)
DC-Freischalter zugänglich und beschriftet, Schleifenfläche klein gehalten
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Wechselrichter standsicher, belüftet und erschütterungsarm montiert, Umgebungstemperatur geprüft
Überspannungsschutzgeräte DC und AC vorhanden und richtig dimensioniert, Potentialausgleich durchgängig
Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutz passend, Leitungsquerschnitte und Verlegeart dokumentiert
Netz- und Anlagenschutz parametriert, Wirkleistungs- und Blindleistungsregelung gemäß Anschlussbedingungen getestet
Korrekte Beschilderung am Zählerschrank: Einspeisung, Abschaltstellen, Gefahrhinweise
Zweirichtungszähler/iMSys montiert, Zählerschrank normkonform, genügend Reserven für Erweiterungen (Speicher, Wärmepumpe, Wallbox)
Messkonzept eindeutig: Einspeisepunkt, Summenzähler, eventuelle Untermessungen
Netzfreigabe und Inbetriebnahmeprotokoll vollständig, MaStR-Registrierung aktualisiert
Live-Test bei Tageslicht: Erzeugung je MPP prüfen, Abgleich mit Einstrahlung und Modultemperatur
Monitoringportal eingerichtet, Zugänge übergeben, Alarmregeln definiert (z. B. Stringabweichung, WR-Fehler)
Referenzwerte dokumentieren: Voc/Isc je String, MPP-Leistung, Netzparameter, spezifischer Ertrag am Abnahmetag
Ausführungspläne: Modulbelegung, Stringplan, Leitungswege, Erdung/PA
Datenblätter: Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Überspannungsschutz, Stecker
Prüf- und Messprotokolle: Isolationsmessung, Schleifenimpedanz, RCD-Prüfung, NA-Schutztest
Fotodokumentation: Dachdurchdringungen, Befestigung, Kabelwege, Schilder
Wartungshinweise, Garantiebedingungen, Ansprechpartner, Störungshotline
Unsaubere Dachdurchdringung: fehlende Manschette, Silikon als Ersatz für Abdichtung
Falsche Klemmbereiche am Modulrahmen oder zu geringer Randabstand
Verdrillte, ungeschützte DC-Kabel in Dachrinnen oder über scharfen Kanten
Unterschiedlich ausgerichtete Felder in einem MPP, dadurch dauerhafte Leistungsbremse
Fehlender oder falsch platzierter Überspannungsschutz, kein eindeutiger Potenzialausgleich
Stecker-Fabrikatmix, unvollständig verriegelte MC4, vertauschte Polarität
Fehlende Beschilderung am Zählerschrank und auf dem Dach, unklare Abschaltstellen
Monitoring nicht aktiviert, keine Referenzmesswerte hinterlegt
Reihenhäuser in Gohlis/Südvorstadt: lange Winterverschattungen durch Brandwände berücksichtigen, Strings sauber trennen
Denkmalschutz: dezente Modulfelder, homogene Optik, Visualisierungen für WEG/Behörde archivieren
Innenhofakustik: Wechselrichter-Standort und Lüftergeräusche, Kabelführung in Schächten statt Außenfassade
Nebenbauten als Einspeisepunkte: Garagen/Carports mit kurzen DC-Strecken und sauberer Entwässerung
Mängel eindeutig beschreiben, Fotos und Messwerte beilegen, Frist zur Nachbesserung vereinbaren
Teilzahlungen an Abnahmestatus koppeln, Restzahlung erst nach Mängelbeseitigung
Nachabnahme protokollieren, Monitoring auf Normalwerte prüfen, Übergabedokumentation finalisieren
Stimmen Modulanzahl, Stringzuordnung und Gerätebezeichnungen mit dem Plan überein
Sind alle Schalter, Sicherungen und Überspannungsschutz beschriftet
Funktioniert das Monitoring und haben Sie die Zugangsdaten
Liegen alle Protokolle, Datenblätter, Fotos und Pläne digital vor
Eine gründliche Abnahme ist kein bürokratischer Akt, sondern die Versicherungspolice für Jahrzehnte. Wer Mechanik, Elektrik, Netzschutz und Dokumentation systematisch prüft, reduziert Ausfälle, beschleunigt Servicefälle und sichert verlässlich hohe Erträge. Mit dieser Checkliste wird Photovoltaik in Leipzig von der ersten Betriebsstunde an transparenter, sicherer und wirtschaftlicher.